Also da schaue ich frühmorgens aus dem Fenster und traue meinen Augen nicht:
Seit wann hat der Stein vor dem Küchenfenster braune Ohren? Das war mir bis jetzt noch nie aufgefallen ! Also schaue ich nochmals aus dem Fenster und – da rast ein braunes Tier durchs Gras und verschwindet im Gebüsch. Doch keine Täuschung (der Stein hat keine Ohren!!), aber wer war das?
Der fast tägliche Regen hat aufgehört und ich schaue aus dem Stubenfenster. Da ist es wieder: Das Wald-Murmeltier!
Mit durchnässtem Fell bewegt es sich gefrässig durchs Gras und knabbert an den kleinen Kleekräutern und dem frischen Löwenzahn. Also wohnt es immer noch hier (zum Glück haben wir eine Murmeltier-sichere Garage gebaut). Es wirkt ziemlich zerzaust und ist offenbar ziemlich nass geworden.
Nach dem Mittagessen zur Sicherheit nochmals aus dem Fenster schauen, denn vielleicht ist ein Bär oder ein Reh draussen. Den Rehen (oder besser Hirschen) haben wir bereits beim Frühstück und Abendessen zugesehen.
Ein Schwarzbär ist bis jetzt noch nicht vorbeigekommen. Vielleicht später!
Aber nein, da sind wieder diese braunen Ohren:
Der kleine Hase sitzt gemütlich auf dem Stein, streckt sich nach vorne und knabbert an den Erdbeerblättern. Wie bei Turnübungen stellt er die Vorderpfoten ins Gras, schnappt sich ein Blatt und geht wieder zurück auf den Stein. So geht das eine ganze Weile hin und her, die Hinterpfoten immer sicher auf dem Stein belassend. Ein Geräusch draussen schreckt ihn auf und schon ist er im Gebüsch verschwunden.
In den Tagen danach sehen wir nochmals einen anderen Hasen auf unserer Wiese und um den Wohnwagen herumhoppeln. Da scheint sich eine Hasenfamilie auf unserem Grundstück wohl zu fühlen! Auch das Murmeltier erscheint nochmals. Sein Fell ist in der Zwischenzeit getrocknet und es setzt sich auf einen Holzklotz vor der Garage und räckelt sich in der Abendsonne.
Es scheint, als hätten wir neue “Haustiere” in unserer Umgebung!
Einzig die kleinen Streifenhörnchen, welche wir jedes Jahr zwischen den Steinen und auf der Terrasse gesehen haben, sind offenbar verschwunden. Kein einziges ist bis heute aufgetaucht. Opfer eines anderen Raubtiers? Vielleicht….
Nach einer Wanderung über das Grundstück ist unser Morgentisch mit frischen Walderdbeeren gedeckt:
Diese kleinen Beeren sind wunderbar aromatisch und es ist bereits die 3 Ladung, welche wir diesen Sommer ernten konnten. Vielleicht gibt es noch ein paar weitere Frühstücksergänzungen, bevor dann die Himbeeren reif sind (gesehen habe ich sie schon!).
Die Natur hier belohnt uns dieses Jahr grossartig mit vielen frischen Früchten! Das Wetter ist entsprechend feucht und alles Pflanzen wachsen prächtig.
Freuen wir uns auf die nächste Früchte-Ernte!
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