Dieses Jahr sind wir reich mit Beeren aller Art gesegnet. Offenbar hat das nass-kühle Wetter während der Blütezeit keinen schlechten Einfluss gehabt und alle Beerensorten gedeihen hervorragend .
Die Saison hat mit Erdbeeren begonnen (siehe letzten Blogeintrag vom 12.07.25) und seit 3 Wochen können wir alle zwei-drei Tage eine Schale voller Himbeeren ernten. Natürlich sind die wilden Himbeeren (100% Bio!) kleiner und nicht immer ganz “fehlerfrei” gewachsen, doch vom Aroma her können diese Beeren jederzeit mit den gezüchteten Versionen mithalten.
Auch wenn eine Ecke an der Beere fehlt, im Frühstücks-Müesli munden sie uns trotzdem hervorragend. Bald wird wohl die letzte von 7 Ladungen Himbeeren geerntet werden. Insgesamt haben wir in diesem Jahr sicher rund 2 kg dieser Sorte geerntet !
Im Moment sind überall auf dem Grundstück Büsche mit blauen Beeren zu finden:
Von der Art her mit den Blau-/Heidelbeeren vergleichbar, wachsen die Saskatoon-Beeren in kleinen Büscheln an Stauden, die gerne einmal 2 m hoch werden. Und in diesem Jahr sind alle diese Büsche voll mit den blauen Beeren. Geschmacklich sind sie ähnlich wie Heidelbeeren, teilweise etwas säuerlich, doch in diesem Jahr sind sie zuckerig-süss.
Natürlich könnte man mit diesen Beeren verschiedene Desserts zubereiten, aber wir nehmen auch diese Beeren gerne zusammen mit den Müesli-Flocken zum Frühstück. Es ist erstaunlich, dass die Bären noch nicht bei uns aufgetaucht sind, um sich den Bauch davon voll zu schlagen !
Vergleichbar mit den Himbeeren sind derzeit die Lachsbeeren (Salmon-Berries) ebenfalls erntereif. Diese Beerenart kennt man in der Schweiz nicht und die damit verbundenen Stauden wuchern hier wie Unkraut. Die jungen Blätter sind beliebte Delikatesse für Rehe und Hirsche.
Während ich gegen dieses Unkraut ankämpfe (zähe Stauden, mit gerne 1.5 m Höhe), sind deren Beeren vor allem bei den Bären sehr beliebt, weil sie mit der Zunge leicht gepflückt werden können. Essen könnten wir diese Beeren auch, doch ernten kann man die reifen Beeren leider nicht so leicht. Sie zerfallen bei der leichtesten Berührung zu einem roten, klebrigen Mus. Wenn man eine Lachsbeere pflücken kann, muss man diese sorgfältig und ohne grosse Berührung in ein Gefäss abstreifen.
Diese Beere schmeckt ähnlich wie Himbeeren, doch viel wässriger und nur wenig aromatisch. Darum sind diese Beeren hier vor allem bei Tieren beliebt und die Kanadier überlassen sie grosszügig denselben.
Hier konnte ich 2 Beeren abstreifen und auf den Boden legen.
Neben “Beerenpflücken” beschäftige ich mich dieses Jahr wieder einmal mit Schleifen, Fräsen und Malen. Die hintere Log-Wand muss noch bearbeitet und gepflegt werden.
Etappe 1: Fräsen und schleifen (mit Winkelschleifer oder Schwingschleifer, selten von Hand mit Schleifpapier)
Die oberen Balken haben bereits einen Anstrich erhalten, die mittleren Balken sind angeschliffen und mit roher Oberfläche. Die unteren 2-3 Balken sind noch in gutem Zustand und mussten nicht geschliffen werden.
Etappe 2: Mit Spezial-Ölfarbe einstreichen (insgesamt sind 2-3 Anstriche nötig)
Ältere Balken mit noch akzeptablem Anstrich auffrischen und von Hand oder mit Schwingschleifer die Oberfläche aufrauhen. Im oberen Bild ist die linke Hälfte der Wand zu sehen, welche so bearbeitet wurde. Die rechte Seite der Wand ist nun oben doppelt gestrichen, im unteren Teil nur einmal. Der unterste Balken ist noch im ursprünglichen Zustand.
Etappe 3:
Zweit- oder Drittanstrich auftragen und mit dem Pinsel gut einmassieren.
Nach dem letzten Anstrich erhalten die Balken eine glänzende Oberfläche, welcher vor allem durch das verwendete Leinöl entsteht. Nun sind die Balken (bei unserem Haus rotes Zedernholz) wieder für 3-4 Jahre gegen Sonneneinstrahlung und Nässe geschützt. Der verwendete Spezialöl-Anstrich stammt aus den USA (offenbar können die Kanadier keine solche gute Ölfarbe herstellen ?) und ein Kessel (ca. 18.5 Liter) kostet rund CHF 450.- !! Der nun verwendete Kessel reichte für insgesamt zweieinhalb Seitenwände des Hauses. Das ganze Haus einmal auf allen Seiten neu streichen kostet uns somit rund CHF 800 – 850 nur für die Farbe.
Die auf dem obigen Bild rechts der Ecke sichtbare Wand wurde im vergangenen Jahr frisch gestrichen und ist starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt. Die hintere Wand ist nur gegen Abend von der Sonne beschienen, die Sonnenscheindauer somit limitiert. Dies führt gerne dazu, dass sich eine schwärzlicher Pilz aufgrund der Feuchtigkeit auf der Oberfläche der Balken ansetzt. Diese Schicht musste zuerst abgeschliffen werden.
Nun ist das ganze Haus frisch gestrichen und macht einen gesunden, gepflegten Eindruck.
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