Dieses Jahr sind wir reich mit Beeren aller Art gesegnet. Offenbar hat das nass-kühle Wetter während der Blütezeit keinen schlechten Einfluss gehabt und alle Beerensorten gedeihen hervorragend .
Die Saison hat mit Erdbeeren begonnen (siehe letzten Blogeintrag vom 12.07.25) und seit 3 Wochen können wir alle zwei-drei Tage eine Schale voller Himbeeren ernten. Natürlich sind die wilden Himbeeren (100% Bio!) kleiner und nicht immer ganz “fehlerfrei” gewachsen, doch vom Aroma her können diese Beeren jederzeit mit den gezüchteten Versionen mithalten.
Auch wenn eine Ecke an der Beere fehlt, im Frühstücks-Müesli munden sie uns trotzdem hervorragend. Bald wird wohl die letzte von 7 Ladungen Himbeeren geerntet werden. Insgesamt haben wir in diesem Jahr sicher rund 2 kg dieser Sorte geerntet !
Im Moment sind überall auf dem Grundstück Büsche mit blauen Beeren zu finden:
Von der Art her mit den Blau-/Heidelbeeren vergleichbar, wachsen die Saskatoon-Beeren in kleinen Büscheln an Stauden, die gerne einmal 2 m hoch werden. Und in diesem Jahr sind alle diese Büsche voll mit den blauen Beeren. Geschmacklich sind sie ähnlich wie Heidelbeeren, teilweise etwas säuerlich, doch in diesem Jahr sind sie zuckerig-süss.
Natürlich könnte man mit diesen Beeren verschiedene Desserts zubereiten, aber wir nehmen auch diese Beeren gerne zusammen mit den Müesli-Flocken zum Frühstück. Es ist erstaunlich, dass die Bären noch nicht bei uns aufgetaucht sind, um sich den Bauch davon voll zu schlagen !
Vergleichbar mit den Himbeeren sind derzeit die Lachsbeeren (Salmon-Berries) ebenfalls erntereif. Diese Beerenart kennt man in der Schweiz nicht und die damit verbundenen Stauden wuchern hier wie Unkraut. Die jungen Blätter sind beliebte Delikatesse für Rehe und Hirsche.
Während ich gegen dieses Unkraut ankämpfe (zähe Stauden, mit gerne 1.5 m Höhe), sind deren Beeren vor allem bei den Bären sehr beliebt, weil sie mit der Zunge leicht gepflückt werden können. Essen könnten wir diese Beeren auch, doch ernten kann man die reifen Beeren leider nicht so leicht. Sie zerfallen bei der leichtesten Berührung zu einem roten, klebrigen Mus. Wenn man eine Lachsbeere pflücken kann, muss man diese sorgfältig und ohne grosse Berührung in ein Gefäss abstreifen.
Diese Beere schmeckt ähnlich wie Himbeeren, doch viel wässriger und nur wenig aromatisch. Darum sind diese Beeren hier vor allem bei Tieren beliebt und die Kanadier überlassen sie grosszügig denselben.
Hier konnte ich 2 Beeren abstreifen und auf den Boden legen.
Neben “Beerenpflücken” beschäftige ich mich dieses Jahr wieder einmal mit Schleifen, Fräsen und Malen. Die hintere Log-Wand muss noch bearbeitet und gepflegt werden.
Etappe 1: Fräsen und schleifen (mit Winkelschleifer oder Schwingschleifer, selten von Hand mit Schleifpapier)
Die oberen Balken haben bereits einen Anstrich erhalten, die mittleren Balken sind angeschliffen und mit roher Oberfläche. Die unteren 2-3 Balken sind noch in gutem Zustand und mussten nicht geschliffen werden.
Etappe 2: Mit Spezial-Ölfarbe einstreichen (insgesamt sind 2-3 Anstriche nötig)
Ältere Balken mit noch akzeptablem Anstrich auffrischen und von Hand oder mit Schwingschleifer die Oberfläche aufrauhen. Im oberen Bild ist die linke Hälfte der Wand zu sehen, welche so bearbeitet wurde. Die rechte Seite der Wand ist nun oben doppelt gestrichen, im unteren Teil nur einmal. Der unterste Balken ist noch im ursprünglichen Zustand.
Etappe 3:
Zweit- oder Drittanstrich auftragen und mit dem Pinsel gut einmassieren.
Nach dem letzten Anstrich erhalten die Balken eine glänzende Oberfläche, welcher vor allem durch das verwendete Leinöl entsteht. Nun sind die Balken (bei unserem Haus rotes Zedernholz) wieder für 3-4 Jahre gegen Sonneneinstrahlung und Nässe geschützt. Der verwendete Spezialöl-Anstrich stammt aus den USA (offenbar können die Kanadier keine solche gute Ölfarbe herstellen ?) und ein Kessel (ca. 18.5 Liter) kostet rund CHF 450.- !! Der nun verwendete Kessel reichte für insgesamt zweieinhalb Seitenwände des Hauses. Das ganze Haus einmal auf allen Seiten neu streichen kostet uns somit rund CHF 800 – 850 nur für die Farbe.
Die auf dem obigen Bild rechts der Ecke sichtbare Wand wurde im vergangenen Jahr frisch gestrichen und ist starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt. Die hintere Wand ist nur gegen Abend von der Sonne beschienen, die Sonnenscheindauer somit limitiert. Dies führt gerne dazu, dass sich eine schwärzlicher Pilz aufgrund der Feuchtigkeit auf der Oberfläche der Balken ansetzt. Diese Schicht musste zuerst abgeschliffen werden.
Nun ist das ganze Haus frisch gestrichen und macht einen gesunden, gepflegten Eindruck.
Also da schaue ich frühmorgens aus dem Fenster und traue meinen Augen nicht:
Seit wann hat der Stein vor dem Küchenfenster braune Ohren? Das war mir bis jetzt noch nie aufgefallen ! Also schaue ich nochmals aus dem Fenster und – da rast ein braunes Tier durchs Gras und verschwindet im Gebüsch. Doch keine Täuschung (der Stein hat keine Ohren!!), aber wer war das?
Der fast tägliche Regen hat aufgehört und ich schaue aus dem Stubenfenster. Da ist es wieder: Das Wald-Murmeltier!
Mit durchnässtem Fell bewegt es sich gefrässig durchs Gras und knabbert an den kleinen Kleekräutern und dem frischen Löwenzahn. Also wohnt es immer noch hier (zum Glück haben wir eine Murmeltier-sichere Garage gebaut). Es wirkt ziemlich zerzaust und ist offenbar ziemlich nass geworden.
Nach dem Mittagessen zur Sicherheit nochmals aus dem Fenster schauen, denn vielleicht ist ein Bär oder ein Reh draussen. Den Rehen (oder besser Hirschen) haben wir bereits beim Frühstück und Abendessen zugesehen.
Ein Schwarzbär ist bis jetzt noch nicht vorbeigekommen. Vielleicht später!
Aber nein, da sind wieder diese braunen Ohren:
Der kleine Hase sitzt gemütlich auf dem Stein, streckt sich nach vorne und knabbert an den Erdbeerblättern. Wie bei Turnübungen stellt er die Vorderpfoten ins Gras, schnappt sich ein Blatt und geht wieder zurück auf den Stein. So geht das eine ganze Weile hin und her, die Hinterpfoten immer sicher auf dem Stein belassend. Ein Geräusch draussen schreckt ihn auf und schon ist er im Gebüsch verschwunden.
In den Tagen danach sehen wir nochmals einen anderen Hasen auf unserer Wiese und um den Wohnwagen herumhoppeln. Da scheint sich eine Hasenfamilie auf unserem Grundstück wohl zu fühlen! Auch das Murmeltier erscheint nochmals. Sein Fell ist in der Zwischenzeit getrocknet und es setzt sich auf einen Holzklotz vor der Garage und räckelt sich in der Abendsonne.
Es scheint, als hätten wir neue “Haustiere” in unserer Umgebung!
Einzig die kleinen Streifenhörnchen, welche wir jedes Jahr zwischen den Steinen und auf der Terrasse gesehen haben, sind offenbar verschwunden. Kein einziges ist bis heute aufgetaucht. Opfer eines anderen Raubtiers? Vielleicht….
Nach einer Wanderung über das Grundstück ist unser Morgentisch mit frischen Walderdbeeren gedeckt:
Diese kleinen Beeren sind wunderbar aromatisch und es ist bereits die 3 Ladung, welche wir diesen Sommer ernten konnten. Vielleicht gibt es noch ein paar weitere Frühstücksergänzungen, bevor dann die Himbeeren reif sind (gesehen habe ich sie schon!).
Die Natur hier belohnt uns dieses Jahr grossartig mit vielen frischen Früchten! Das Wetter ist entsprechend feucht und alles Pflanzen wachsen prächtig.
Freuen wir uns auf die nächste Früchte-Ernte!
Wenn man der Natur freien Lauf lässt, das Wetter feucht und genügend warm ist und keine Ungeziefer/Wildtiere Schaden anrichten, dann spriesst und wächst hier alles hervorragend.
Die Bäume wachsen jedes Jahr mehr heran, werden grösser und könnten (bei Waldbränden) schon bald eine Bedrohung fürs Haus darstellen.
Die mehr-stämmige Föhre (etwas rechts von der oberen Mitte des Bildes) wurde von unseren Kindern vor 14 Jahren gepflanzt. Damals ca. 35 cm gross, ist sie heute zu einem ca. 8 m hohen und prächtigen Baum geworden. Die zahlreichen Tannenbäume rundherum sind seit dem Baum des Hauses ebenfalls kontinuierlich frisch gewachsen. Rund die Hälfte der Tannen/Föhren habe ich zwar bereits gefällt, um den restlichen Bäumen Raum zu schaffen, doch nun sind auch diese Bäume wieder so nahe zueinander gewachsen, dass jetzt wiederum die Säge angesetzt werden muss.
Die Bäume sind schlicht zu nahe am Haus und würden bei einem Waldbrand leicht ein Überspringen des Feuers auf das Haus ermöglichen.
Auch vor dem Haus ist alles gewachsen, versteckt das Haus vor neugierigen Blicken von der Strasse und die Wiese ist bereits kniehoch gewachsen. Eine wunderbare Wildwiese mit zahlreichen Blumen, Walderdbeeren und kleinen Bäumen ist entstanden.
Die Wiese hat sich in diesem Frühling dank dem feuchten Wetter prächtig entwickelt, doch nun muss sie gemäht werden, denn mit dem Auto kommt man bald nicht mehr richtig durch und es wird eine rutschige Angelegenheit, sodass man nur noch mit 4-Radantrieb zum Haus hochfahren kann.
So ruft nun die Arbeit, damit wir den Sommer einigermassen sicher geniessen können.
P.S. Die Kolibri (Hummingbirds) sind auch wieder hier. Schon 3 Minuten nachdem das Zuckerwasser aufgehängt war, sind die ersten Vögelchen zum Trinken erschienen.
Nun haben wir die Balken der Seitenwände bis unters Dach geschliffen und frisch gestrichen. Auch die Ecken des Hauses sind frisch überarbeitet und strahlen nun in neuem Glanz. Die ganze Arbeit ist eine sehr staubige Angelegenheit und konnte nur mit einem Schwingschleifer und einer Schmirgelscheibe erledigt werden.
Vorher:
Nachher:
Auch das Vordach zur Eingangstüre haben wir nochmals geschliffen und aufgefrischt.
Im Rohzustand mit geschliffenen Balken:
Frisch gestrichen:
Die zementverputzten Seitenwände des Untergeschosses haben wir mit Farbe übermalt, um die etwas seltsam anmutenden Konturen der ursprünglichen Zementwand etwas zu überdecken. Die Wände haben nun ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten.
und auch die Wand unterhalb der Terrasse haben wir nochmals aufgefrischt.
Unser Blumenfeld zwischen der Steinwand ist derzeit in Vollblüte.
Jedes Jahr präsentiert sich dieser Teil des Grundstücks mit anderen Blumen. Einmal sind es weisse Margeriten, einmal ein Gemisch verschiedener Blumen (einmal sogar mit einer einzigen wunderbaren Echinacea) und dieses Jahr mit langstieligen Goldsturm/Rudbeckia. Einen Überblick unserer vielseitigen Blumenpracht findet man hier in unserem Blog.
Ein Teil der (kranken) Tannenbäumchen haben wir gefällt, da deren Gesundheitszustand nicht mehr gut war (mehrheitlich braune Astspitzen – vermutlich durch eine Krankheit oder Erfrierungen). Ausserdem wachsen genügen bessere Christbäume auf unserem Grundstück.
Auch ein Zitronen-Thymian liefert uns seit Jahren eine spezielle Geschmacksnote für unsere Gemüse- und Fleischgerichte. Davon sollte man jedoch nicht zuviel als Gewürz hinzufügen, sonst erhält das Gericht eine etwas “spezielle Note”.
Eine grosse Libelle hat sich gestern auf der Terrasse niedergelassen, um hier zu sterben.
Trotzdem leuchten ihre Farben immer noch herrlich!
Am vergangenen Mittwoch beim Einnachten hatten wir den Eindruck, dass ein Tier um unser Haus schleicht. Ein Blick aus unserem Fenster im Obergeschoss bestätigte unsere Vermutung: Ein grosser Schwarzbär spazierte die Auffahrt zur Garage hinauf, schnupperte hier und dort, balancierte sich geschickt über ein paar Steine, frass irgend etwas beim Gebüsch, nahm die Abkürzung über die kürzlich gefällten Bäume und war verschwunden. Das Ganze spielte sich innerhalb von knapp zwei Minuten ab. Und schon war er wieder verschwunden……
Es war ein stattlicher Bär, aufgerichtet sicher 180-190 cm hoch und vermutlich 80-90 kg schwer. Dem wäre ich wohl lieber nicht in den Weg gekommen! Aus sicherer Distanz hinter den Fenstern war es herrlich, dieses Tier aus nächster Nähe zu erleben.
Natur pur, wie man sie so häufig wohl nur hier antreffen kann. Einmalig!
Im letzten Jahr erschien mehrmals ein Reh-Pärchen und schlenderte über das Grundstück. Sie waren nicht sehr scheu und fühlten sich hier offenbar sicher.
Nun ist der Rehbock erneut aufgetaucht und spazierte fressend ums Haus herum. Auch als wir auf der Terrasse erschienen rannte er nicht weg, sondern stolzierte einfach weiter. Die Auswahl der Gräser, Blumen und Büsche schien ihm sehr zu gefallen.
Einzig die Himbeeren haben wir nicht mit ihm geteilt, denn die schmecken auch uns zum Frühstrück sehr. Und so haben wir fleissig gesammelt, denn die Beeren sind jetzt reif und alle Waldbewohner wollen ein paar von ihnen:
Nun warum das Murmeltier bei uns verhasst ist?
Das ist einerseits, weil es überall ums Haus Höhlen gräbt und Löcher zwischen den Holzlagern und den Steinen erstellt, aber auch wegen der seltsamen “Lust” auf Kabel (diese Geschichte könnt ihr hier nachlesen). So wird es dieses Jahr wohl wieder umziehen müssen. Die Löcher sind nun mit Steinen verstopft und unter dem Holzlager habe ich Eisenstangen und Beton verwendet, damit dort keine Höhlen mehr entstehen.
Die Natur ist wieder üppig gewachsen und präsentiert sich in diesem Jahr sehr grün (dank der bisher nicht zu langen Trockenzeit und weniger grossen Hitze).
Die Zufahrt habe ich gemäht und geschnitten/aufgeräumt (darum auch etwas bräunlich vom Mulch).
Neben dem Haus hat sich die Anzahl der Aspen (canad. = Poppels) jedes Jahr verringert. Von den ursprünglich 12 Bäumen unmittelbar neben dem Haus im Jahr 2010 stehen heute gerade noch 3 Stück und vom einen Baum, welcher im letzten Jahr noch farbige Blätter hatte (siehe Titelbild von “Herbstlicher Farbenzauber“), steht nur noch das Gerippe – auch er hat seine Lebenszeit beendet und ist nun idealer Werkplatz für die Spechte.
So werde ich auch ihn bald fällen, damit der obere Teil nicht im nächsten Sturm abbricht und das Haus/die Terrasse treffen könnte. Dann sind noch zwei (2) dieser Bäume übrig. Fast wie die Geschichte von den 10 kleinen N…….
Doch der Wald stirbt nicht. Vielmehr haben eine Vielzahl von jungen Bäumen die Plätze der alten Aspen übernommen. Eine kleine Föhre, welche unser Sohn 2010 von der Schule nach Hause gebracht hat und die damals 30 cm hoch war, ist heute zu einem stattlichen 6 m Baum herangewachsen (rechts neben der Tanne und der Aspe, knapp rechts neben der Bildmitte). Ja, die Föhre hat 2 Stämme und wird vermutlich nie allzu hoch wachsen, doch bis jetzt geht es ihr gut und sie entwickelt sich wunderbar.
Auch dieses Jahr könnten wir wieder einen Christbaum-Markt eröffnen. Die bisher kleinen Tännchen sind nochmals massiv gewachsen und geben nun stattliche Christbäume ab – ungefähr 300 Stück davon!
Einige sehen zwar nicht ganz gesund aus und werden wohl abgeschnitten, doch die Mehrzahl hat sich toll entwickelt, sodass bald ein kleiner Nadelwald heranwachsen wird (ungefähr 5-6 verschiedene Sorten von Nadelbäumen sind entstanden: Rottanne/Fichte, Weisstanne, Douglasie, Blautanne, Föhre/Kiefer und Zuckertanne). Einzig Zedern haben wir noch keine entdeckt. Dafür ist es auf unserem Grundstück an dieser Stelle wohl zu trocken, denn Zedern haben es gerne etwas feuchter, denn eigentlich sind diese nicht wirklich Nadelbäume, sondern gehören zur Familie der Tuja-Pflanzen, sind aber eben auch Bäume der Ordnung Konifere.
Bisher wurden wir von Waldbränden verschont und auch im Rest des Cariboo (unsere Region) gibt es relativ wenige aktive Feuer, sodass die Menge Rauch eher gering ausfällt und je nach Windrichtung wieder verblasen wird. In ganz British Columbia wüten aber derzeit ca. 400 Waldbrände und nach jedem Gewittertag kommen etwa 8 weitere Feuer dazu. Noch ist die Waldbrand-Saison nicht zu Ende und wir hoffen, dass wir auch weiterhin von Feuern verschont bleiben.
Zum Glück gibt es Smoky, den Waldschutzbären!
Nun ist die Umgebung wieder aufgeräumt und Väterchen “Winter” kann mit seinen Schneeladungen kommen. Büsche und Bäume sind zurückgeschnitten, die Blumen verdorrt oder gekürzt. Das Laub ist gefallen und nur noch wenige Bäume haben ein paar Blätter. Die ursprüngliche Wildnis ist wieder für ein oder zwei Jahre gebändigt.
Auch die Tiere scheinen den heranziehenden Winter zu spüren. Wie bereits im letzten Blog-Eintrag angekündigt haben wir auch die Tätigkeiten der Biber verfolgt, die den Baum gefällt hatte, welcher dann auf die Stromleitung gefallen war. Das Resultat der Wintervorbereitungen ist bei der Brücke über den Fluss gut sichtbar: Bäume jeder Grösse liegen kreuz und quer, teilweise sogar mitten auf der Strasse.
Alle diese Bäume wurden innerhalb von nur einer Woche gefällt. Auch grössere Bäume sind nicht vor ihnen sicher, wie dieser Baumstrunk deutlich zeigt, hat er doch immerhin stolze 30 cm Durchmesser und ist mit den, für Biber typischen, Schab-/Frasflächen versehen! Schnitzel um Schnitzel werden die Holzspäne abgenagt, bis der Baum in der gewünschten Richtung fällt.
Wie ein Profi-Holzfäller hat den Baum in die einzig mögliche Fallrichtung gefällt. Es bleibt da nur noch der typische Bodenstrunk übrig. Wozu er wohl diesen dicken Baum brauchen wird, bleibt uns ein Rätsel und wurde auch nach umfangreicheren Überlegungen nicht klar. Meistens braucht der Biber hautpsächlich die Äste und die Blätter (für den Bau des Dammes/Nestes und als Nahrung).
Die letzten Aspen und Birken leuchten durch den inzwischen fast Blätter-leeren Wald und entlang des benachbarten Hügels. Die Überreste eines mächtigen Tiefdrucksystems werden in den nächsten Tagen auch diese Blätter “verjagen”.
Der Wald beginnt seinen Winterschlaf, die Tiere suchen sich eine warme Stelle oder Höhle im Schutze von ein paar Bäumen. Der Chipmunk (das Streifenhörnchen) ist nicht mehr erschienen, um die letzten Samen und Früchte der Bäume als Wintervorrat in seine Höhle zu verlegen. Wo er wohl diesmal sein Winterquartier bauen wird?
Für alle von Euch, die mich bei den Vorbereitung für Winterferien jeweils fragen, ob ich keine Angst vor den Bären hätte, hier noch ein Hinweis:
Der Bär macht in der Regel einen Winterschlaf in einer Höhle oder unter grossen Gebüschen/Bäumen. Er verfällt dann in den sogenannten “Hybridschlaf”, bei welchem er seine Körpertemperatur und die Blutzirkulation/den Herzschlag absenkt. Dann zerrt er langsam seine Fettreserven auf und deshalb fressen Bären im Herbst gerne fettreiche Nahrung (Nüsse, Lachse oder er erlegt ein Reh oder einen Hasen). Dann wird der “Vegetarier” für kurze Zeit zum “Fleischfresser”. Ohne diese Fettreserven wird er den Winter nicht gut überstehen.
So fragen wir uns in diesem Jahr besonders, wie der gesichtete Schwarzbär wohl seine drei (3) Jungtiere den ganzen Winter hindurch warm halten kann, denn die Bärenkinder haben noch kein sehr dickes Fell und können sich nur bedingt mit Jagen die Nahrungsgrundlage für den Winter beschaffen.
Hoffentlich treffen wir die Schwarzbärenfamilie im nächsten Frühling wieder an. Dann sehen wir, wie streng der Winter für die Vier geworden ist….
Happy Snowflakes!!
Nun wird der Herbstwald zu einer golden leuchtenden Farbenpracht, die jeden Tag mehr verblasst. Die Blätter fallen bei jedem Windstoss. Noch sind die Temperaturen angenehm warm (fast überdurchschnittlich) und auch Fliegen, Mücken und andere Insekten wissen das zu schätzen. So wird man bei der Arbeit draussen dauernd “umschwärmt”.
Am vergangenen Wochenende haben wir es dank unseren Freunden nun doch noch auf den Berg geschafft. Die Aussicht ist mächtig!
Man sieht über die Cariboo-Mountains bis zu den Rocky Mountains in der Nähe von Jasper (die schneebedeckten Berge in der Ferne).
Leider ist auch die Aussicht auf die verbrannten Wälder gut sichtbar und weniger überwältigend.
Die braunen Flächen stammen von den grossen Waldbränden im Jahr 2018. Nur noch Teile des Waldes sind nutzbar oder lebendig. Es wird Jahre dauern, bis sich der Wald erholt hat. Leider war dieses Feuer offenbar von Menschen verursacht worden und nicht durch Blitzschlag entstanden.
Gestern hatten wir von morgens 5 Uhr bis um 14:20 am Nachmittag keinen Strom. Die Notbatterien waren rasch aufgebraucht, Wasserpumpe und Kühlschrank stillgelegt. Die Stromfirma teilte nach einem Anruf bei der “Power-outage” Hotline mit, dass seit 08:00 eine Crew vor Ort sei und mit den Reparaturarbeiten begonnen habe. Wie lange die Reparatur dauern würde, konnte man nicht sagen. So fuhr ich dann los, um der genauen Ursache auf den Grund zu gehen. Schon an der nächsten Einmündung in die grössere Strasse wurde ich “fündig”:
Die Stromleitungen hingen schief, schienen abgehängt zu sein. Nach einem Blick um die Kurve entdeckte ich die Reparaturfahrzeuge der Stromfirma und auf dem nächsten Strommasten entdeckte ich einen Arbeiter, der an den Isolatoren herumhantierte. Unser Quartier und der weiter nordöstlich gelegene Teil der Ortschaft waren offenbar ohne Strom. Nach einem kurzen Gespräch mit den Arbeitern wurde klar, warum trotz schönem, windstillem Wetter ein Stromausfall entstanden war: Der gefrässige Biber, der schon weitere Bäume entlang der Strasse gefällt hatte, war diesmal offenbar besonders hungrig und hatte eine grosse Aspe / Poppel gefällt, welche dann direkt auf die Stromleitung gefallen war. Nicht sicher, ob der Biber das überlebt hat, doch falls in ein paar Tagen wieder der Strom ausfallen wird, dann fällt/frisst er wohl weiterhin nacheinander alle Bäume entlang dem Fluss (eigentlich frisst er die Bäume ja nicht auf, sondern knabbert an den Blättern, den kleinen Ästen und nagt dann grössere Äste ab, um seinen Biberdamm zu verdichten/zu erweitern). Falls es mir noch gelingt, werde ich ein paar Fotos der abgenagten Bäume machen. So mussten wir kurzerhand unsere Camping-Ausrüstung mobilisieren, um einen Morgenkaffee zu brauen und warmes Wasser zu machen. Kein Internet, kein Licht, kein Kühlschrank/Gefrierer, keine Wasserpumpe!
Erst wenn man hier draussen lebt, merkt man, wie wir heutzutage auf solche Annehmlichkeiten angewiesen sind. Die Natur spielt da offenbar schon manchmal etwas “unfair” mit, doch eben: Wilde Tiere sind hier draussen genau so oft anzutreffen, wie die wenigen Menschen. Natur pur!
Unser Waldbord ist nun gerodet und wieder auf ein neues Jahr Wildnis vorbereitet. Der Buschwald ist etwas zurückgedrängt und die abgebrochenen Aspen/Poppels lieferten etwas Brennholz für die nächste Saison. Mehr als ein Dutzend Tannenbäume wurden gefällt und immer noch stehen genügend Bäume am Hang, um ihn zu befestigen/zu halten.
Wenn mal wieder ein Regenschauer in der Nähe niedergeht, zeigen sich immer wunderbare Regenbogen.
Die Sonne geht nun früher unter und nach 18:00 wird es bereits langsam dunkel. Ein letzter Regenbogen bevor die Sonne untergeht!
Nun ist unser diesjähriger Aufenthalt bald zu Ende und die Koffer sind bereits zur Hälfte gepackt. Schon bald heisst es “Winterzeit einrichten” und das Haus “stilllegen”.
Nun setzt die Regenzeit ein – “endlich” würden die Kanadier sagen. Das kalte Nass wird dringend benötigt, denn auch hier macht sich der Klimawandel bemerkbar. Gemäss Aussagen der Behörden von British Columbia war dies die schlimmste Waldbrand-Saison seit Beginn der Aufzeichnungen (sowohl bezüglich der Anzahl Brände, der dabei vernichteten Fläche, welche abbrannte, als auch der dadurch entstandenen Schäden – rund 190 Gebäude wurden alleine im Raum Kelowna vernichtet, davon zwei grössere Hotel-Ressorts).
Hier bei uns ist alles sehr trocken, auf den Wiesen wuchs in den letzten 4-5 Wochen fast kein Gras mehr und die Bauern haben ihre Kühe aus den offenen Weideflächen in den Wäldern zurückgeholt. Im Oktober beginnt jetzt dann die Jagdsaison und auch die Wildtiere haben sich bereits versteckt/zurückgezogen. Seit 2 Wochen haben wir weder Bären noch Rehe bei uns gesehen.
Die Blätter fallen von den Bäumen und die gelbe Pracht liegt braun am Boden und beginnt den natürlichen Verfaulungsprozess, um im nächsten Frühjahr wieder Nahrung für die jungen Bäume zu liefern.
Unser Ofen wird fast jeden Tag in Betrieb genommen und die Temperaturen sind schon gerne einmal gegen den Gefrierpunkt. Noch ist kein Schnee gefallen und der Boden ist weich und nass. Die Strassen werden zu glitschigen Dreckschleudern und unser Auto hat bereits den typischen “Cariboo-Anstrich” (bis zu den Türgriffen hinauf braun, das Nummernschild nicht mehr lesbar). Zusammen mit den feuchten Blättern auf der Fahrbahn und den ständig zu schnell fahrenden lokalen Bewohnern gibt es dann gerne so manche “Landung im Strassenbord” oder auf dem Dach.
Die Stämme der Aussenwände konnten wir dank ein paar Tagen mit trockenem Wetter fertig streichen und nun sind die Log’s für den Winter geschützt.
Die oberen Stämme werden eher selten nass und der Imprägnierungsschutz hält noch ein paar Jahre. Nun muss noch die Umgebung fertig zurückgeschnitten werden und dann haben wir die Ziele für den diesjährigen Aufenthalt erreicht und werden wieder zurückreisen.
Zwischendurch gibt es tolle Wettersituation und die Regenbogen scheinen riesig gross und farbig zu leuchten, obwohl es schon bald Nacht wird.
Nun werden die Tage rasch kürzer, denn wir befinden uns hier ungefähr auf der Höhe von Hannover in Norddeutschland, also ein Stück nördlicher als die Schweiz.
Schon bald heisst es also wieder “Koffer packen” !
Die Farbenwelt des Herbstwaldes scheint regelrecht zu explodieren. Obwohl der kurze Herbstregen die Blätter beschleunigt fallen liess, strahlen die Dutzenden von Farben im Sonnenlicht in immer wechselnden Kombinationen. Ein Poppel (eine Art der Aspen) hinter unserem Haus hat am gleichen Baum grüne, gelbe, rote und braune Blätter (siehe Titelbild) – einfach herrlich!
Doch jetzt hat die Jagdsaison begonnen und immer wieder hört man in der Nähe oder etwas ferner weg die Flinten knallen. Die Tiere sind verängstigt und wechseln schneller zwischen den Waldabschnitten. Da scheint unser Grundstück ein sicherer Hafen für viele Tiere zu sein, denn in den letzten Tagen haben wir wieder Besuch der Bärenfamilie gehabt.
Mama Bär schaute sich jeden Strauch genau an, um mögliche Haselnüsse zu finden, doch leider waren auch bei diesem Busch keine Nüsse dran. Und auch die Kleinen üben sich bereits fleissig und schauten alle Büsche genau an.
Geschickt kletterten sie den steilen Hang hinter unserer Garage hoch und kontrollierten dann die kleinen Büsche, ob nicht doch noch ein Leckerbissen zu erhaschen wäre. Niedliche Bärenfamilie!
Heute während dem Frühstück tauchte plötzlich eine Rehmutter mit ihren zwei Jungen auf, waren aber sehr verängstigt durch die Geräusche draussen und verschwanden so schnell, dass uns keine Zeit blieb, ein paar Bilder zu machen.
Auf unserem heutigen Ausflug konnten wir zahlreiche weitere Wildtiere beobachten. Da flattern Moorhühner in grosser Zahl hin und her, stellen sich umbeweglich am Strassenrand auf, aber rennen dann plötzlich über die Fahrbahn oder fliegen nur wenige Zentimeter über dem Asphalt auf den nächsten Baum. Da sieht man höchstens im Rückspiegel noch ein paar Federn davonfliegen (deshalb auch der kanadische Begriff “suicide-chicken”). Einen Stopp zu reissen ist sehr riskant und man sollte das höchstens auf einer wenig befahrenen Waldstrasse machen. Hier sind Schweizer offenbar die Einzigen, welche wegen Wildtieren bremsen…. (ausser es ist ein Elch auf der Strasse). Die übrigen Verkehrsteilnehmer haben deshalb Beulen in der Fronthaube, seltsame Windschutzscheiben oder rote Flecken auf der Karrosserie – Standard bei vielen Fahrzeugen im Cariboo.
Dieses weibliche Moorhuhn hat sich vor uns in einen Baum geflüchtet und sitzt unbeweglich dort auf dem Ast.
Ein männliches Moorhuhn tappt langsam ein paar Schritte vor uns über den Weg und spreizt dabei stolz seine Schwanzfedern, um zu zeigen, wie toll es doch aussieht.
Als wir anfangs Woche unser Fahrzeug aus der Garage holten und beluden, schaute uns auch ein kleiner Winzling keck zwischen den Steinen heraus an. Das Tier sah aus wie ein Wiesel, war aber viel kleiner. Auch diesen kleinen Nager konnten wir nicht fotografieren, weil er so schnell wieder verschwunden war (Bild stammt von einer anderen Quelle).
Das Tierchen nennt sich Mauswiesel (weil es etwa so gross wie eine Maus ist) oder auf Englisch “least weasel“, weil es eben fast nur ein richtiges Wiesel ist. Das putzige Wesen schaute uns zu, wie wir unser Auto beluden, denn wer weiss, vielleicht wäre da noch etwas Essbares heruntergefallen….
Heute genossen wir die warmen Sonnenstrahlen bei einem Ausflug auf einen nahegelegenen Berg, von welchem aus man einen herrlichen Ausblick über die Seen und die Rocky Mountains haben könnte – nun ja, wir haben es nicht bis auf den Gipfel geschafft und vor lauter Bäumen im Wald die Aussicht nur bedingt geniessen können. Da müssen wir wohl ein anderes Fahrzeug oder einen Tagesmarsch planen, um den Gipfel zu erreichen!!
Auf diesem Ausflug haben wir auch noch einen anderen Ausblick auf die hohen Berge werfen können:
So sieht es aus, wenn die kanadischen Logger (Holzfäller) ein Stück Wald fertig abgeholzt haben. Eine gewisse Ähnlichkeit zur derzeitigen Ukraine ist unverkennbar… Hier wurde offenbar vor 1-2 Jahren ein Stück Wald (ca. 2 km2 Fläche) abgeholzt. Die riesigen Berge von Abfallholz (bis 20m hoch) haben wir nicht bildlich festgehalten – kein erbauliches Bild.
So verfliegen die Tage und unser Haus sowie die Umgebung werden langsam fertig renoviert. Noch ein paar Balken schleifen und streichen, ein paar Tännchen fällen und hunderte von Büschen zurückschneiden bevor der Winter kommt. Es bleiben noch ein paar wenige Wochen Zeit dafür (nebst einem Warentransport über 1200 km und 2-mal die Woche Kinder hüten).
Schon bald heisst es dann “zusammenpacken”. Der Rückflug ist gebucht.
Es wird langsam Herbst hier und die Bäume tauschen rasch ihre grünen Blätter gegen gelbe, rote und braune um. Ein herrlicher Anblick, doch noch etwas verfrüht für die Herbstsaison. Die kalten Nächte lassen die Natur ihr Blätterkleid früher tauschen, als in anderen Jahren. Dabei ist es noch nicht einmal Mitte September.
Der Herbstwald zieht auch verschiedene Tiere an, welche nun versuchen, die Früchte des späten Sommers zu ernten. Die Kühe beissen die letzten saftigen Gräser ab und suchen nun vermehrt im tiefen Wald nach weiteren essbaren Pflanzen. Die gelben Haselstauden versprechen Nüsse und Mutter Bär mit ihren 3 Kindern ist wieder aufgetaucht.
Während Mama Bär (hier nicht sichtbar) nach essbaren Pflanzen sucht, tummeln sich diese beiden kleinen Bärlein in der Wiese, rollen umher und putzen sich das Fell. Doch so schnell wie sie erschienen waren, sind sie auch wieder verschwunden. Zwei-drei Fotos und schon sind sie wieder weg!
Doch schon am nächsten Tag tauchten sie wieder auf, diesmal unmittelbar bei unserem Haus. Aber wir wurden auf sie aufmerksam. weil es schauerlich vor der Haustüre bellte oder vielmehr laut schrie. Die ganze Bärenfamilie war nur wenige Meter von uns entfernt.
Mama mit 2 Jungen erschien zuerst und sie schleckte mit der Zunge über einen der kleinen Bären. Das dritte Junge erschien etwas später, doch weshalb die kleinen Bärlein geschrien hatten, wurde uns erst am nächsten Tag klar.
Hier sind alle 4 Bären zu sehen (ein Kleines versteckt sich gerade hinter einem Busch, Mama Bär ist zuvorderst. So schnell wie sie gekommen waren, verschwanden sie wieder im Unterholz unseres Grundstücks.
Als ich am nächsten Morgen begann, Büsche und Bäume entlang des Weges, den die Bären beschritten hatten, zu roden, entdeckte ich ein völlig zerstörtes Wespennest, das vorher so gross wie ein Fussball gewesen sein musste. Nun wurde uns klar, was geschehen war: Die kleinen Bären hatten das Wespennest entdeckt und hatten es offenbar zerschlagen/zerstört, worauf sie von den Wespen natürlich angegriffen und auch gestochen wurden. Nun ergaben die Schrei vom Vortag und das Lecken der Mutter auch einen Zusammenhang und machten so durchaus Sinn. Wir hoffen, dass diese Lektion für die kleinen Bären lehrreich war und sie sich in Zukunft merken, dass man mit einem Wespennest nicht spielen kann und dass dort kein Honig zu holen ist.
Nun sind wir gespannt, wann diese Bärenfamilie wieder auftauchen wird, denn reife Haselnüsse haben sie offenbar noch keine gefunden. Auch beim Spazerigang über unser Grundstück haben wir nicht viele Haselstauden mit Nüssen entdeckt. Offenbar war die Befruchtung im Frühjahr nicht besonders erfolgreich und der trockene Sommer hat den Pflanzen ausserdem zugesetzt, sodass die Nüsse nur spärlich gewachsen sind.
Nun ist auch die Frontseite des Hauses fertig abgeschliffen und neu gestrichen. Hoffen wir, dass der neue Anstrich ein paar Jahre hinhält und das Zedernholz gut vor der intensiven Sonneneinstrahlung schützt. Nun sind noch ein paar Balken an der Seitenwand zu bearbeiten, dann sind die Wände aussen fertig renoviert. Noch bleiben uns ein paar Wochen, um auch diese Arbeiten zu erledigen.
Solange das Wetter trocken und warm bleibt, sollten sich diese Aufgaben problemlos noch abschliessen lassen. Packen wir auch diese Aufgabe noch an.
| M | T | W | T | F | S | S |
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| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
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